Aktuell: Wettverbot für Spieler und Verantwortliche!
24.01.2014
Der Hamburger Fußball-Verband wies am Freitag in einer Pressemitteilung darauf hin, dass ab sofort eine Ergänzung der Durchführungsbestimmungen zum Verbot von auf Gewinnerzielung gerichtete Sportwetten durch Mitglieder des HFV, deren Funktionsträger, Verantwortliche, Spieler, Trainer und Schiedsrichter in Kraft getreten ist. Schon jetzt gilt dieses Verbot für Vertragsspieler, die den Mustervertrag des DFB abgeschlossen haben.

In der Pressemitteilung hieß es:

„Spielmanipulationen stellen auch weiterhin für alle grobe Unsportlichkeiten dar.

Der Text der Ergänzung der Durchführungsbestimmungen lautet wie folgt:

Es wird eine neue Ziffer 2.0 der Durchführungsbestimmungen wie folgt ergänzt:

Für alle Mitglieder des HFV, deren Funktionsträger, Verantwortliche, Spieler, Trainer und Schiedsrichter ist es untersagt, auf Gewinnerzielung gerichtete Sportwetten selbst oder durch Dritte, insbesondere nahe Angehörige, für eigene oder fremde Rechnung auf den Ausgang oder den Verlauf von Fußballspielen oder Fußballwettbewerben, an denen ihre Mannschaften oder sie selber als beteiligte Schiedsrichter mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, abzuschließen. Sie dürfen Dritte dazu nicht anleiten oder dabei unterstützen, solche Wetten abzuschließen oder dieses zu versuchen. Sie sind auch verpflichtet, sich auf solche Sportwetten beziehende, nicht allgemein zugängliche Informationen oder ihr Sonderwissen Dritten nicht zur Verfügung zu stellen. Der Versuch ist strafbar.

Es besteht die Verpflichtung, es unverzüglich und unaufgefordert dem HFV mitzuteilen, wenn ihnen von dritter Seite die Manipulation eines Spiels ihres oder eines anderen Vereins gegen Vorteilsgewährung angeboten wird. Dieses gilt auch dann, wenn das Angebot abgelehnt wird.

Verstöße hiergegen stellen grobe Unsportlichkeiten im Sinne von § 35 (4) RuVO dar.“



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